ascheberg-mobil
20.05.2016 Mail an Frau Pörsch

Mail an Frau Pörsch

Sehr geehrte Frau Pörsch,
am 07. April wurde über die Ascheberger Nachrichten bekannt, dass Sie über eine interessante Diskussion in Bezug des Bahn-Verdichtungskonzeptes aus dem Landtag berichteten. Wir möchten Sie bitten, uns diesbezüglich Einzelheiten zu übermitteln und ob das von dem durch die SPD bestellten, unabhängigen Gutachter empfohlene Konzept, welches parteiübergreifend zustimmend übernommen wurde, von der Koalition noch vor der nächsten Landtagswahl umgesetzt wird. Wir werden auf keinen Fall eine vierte Legislaturperiode abwarten, in der man uns auf irgendeine, zukünftige Bearbeitung vertröstet. Neun Jahre ist mehr als genug Zeit! Für uns und unsere Unterstützer im Umland, erwarten wir jetzt eine verbindliche und zeitliche Entscheidung.
Seinerzeit ( auch schon wieder fast 2 Jahre her) hatte man uns zugesagt, uns zeitnah über anstehende und neue Informationen diesbezüglich informieren zu wollen. Auch hier möchten wir Sie wiederholt bitten, dies doch bitte nachzuholen, da wir unseren personenbezogenen mail-Verteiler aus unserem gesamten Gemeindeumland auf dem aktuellen Stand und den Aktivitäten der SPD, speziell Ihre unterstützende Zusage in unserer Angelegenheit halten wollen.
Mit freundlichen Grüßen
Udo Gertler
Rüdiger Sack
Hendrik Oehler
team ascheberg-mobil
20.05.2016 Mail an Herrn Herr Dr. Tietze

Mail an Herrn Herr Dr. Tietze

Sehr geehrter Herr Dr. Tietze,
vor längerer Zeit haben Sie auf unserer Internetseite ( ascheberg-mobil) ein Statement der Grünen zu der jetzigen und der geplanten Fahrplanänderung abgegeben. Sie erklärten die damalige Annahme der Grünen für falsch und schlossen sich weitestgehend unseren und den Ausführungen des Gutachters an, somit gegen die Pläne der Nah-SH und der Landesregierung, speziell der SPD.
Diesen Ihren Sinneswandel unterstützen wir von ascheberg-mobil und das gesamte Umland außerordentlich.
Ihre damalige Bekanntmachung vom Dezember 2015 ist jetzt schon eine ganze Weile her und wir wissen nicht, wie Sie die SPD überzeugen wollen. Frau Pörsch von der SPD scheint mit unserem Anliegen nicht sehr weit gekommen zu sein, was wir kurzfristig aber noch erfragen werden.
In nicht einmal 12 Monaten wird der Landtag neu gewählt. Für uns ist diese Thema wichtig. Drei mal wurden wir bisher von der SPD mit der Bearbeitung und einem Entgegenkommen jeweils vor den Wahlen vertröstet und dann verraten. Ein viertes mal wird dies nicht geschehen. Wir sind entschlossen, unseren E-Mail-Verteiler aus dem gesamten Umlandgebiet zeitnah über die Geschehnisse zu unserem aller Anliegen zu informieren.
Da Sie eindeutig Stellung bezogen haben, wünschen wir uns Ihr entsprechendes Engagement der SPD gegenüber und möchten wissen, wie weit hier welche Ergebnisse vorliegen, ob wir mit der Umsetzung des vom Gutachter empfohlenen Konzept von Herrn Dr. Busche rechnen können und wann, oder es eine dem Konzept weitestgehendes Entgegenkommen zum Halbstundentakt für Ascheberg und Umland noch in diesem Jahr kommt.
Eine neuerliche Vertröstung bis zu einer eventuellen Entscheidung in der nächsten Legislaturperiode werden wir nicht mehr unkommentiert unserem Umland-E-Mail-Verteiler zumuten. Neun Jahre des Hinhaltens sind eindeutig zu viel.
Bitte stellen Sie uns auf den aktuellen Stand und wirken Sie bitte entsprechend auf die SPD ein.
Vielen Dank!
Mit freundlichen Grüßen
Udo Gertler
team ascheberg-mobil

27.01.2016 Aufschlussreiches und Infos zu unserem Anliegen des Halbstundentaktes.

Aufschlussreiches und Infos zu unserem Anliegen des Halbstundentaktes

Bekannterweise haben wir zu unserem Anliegen alle hierfür relevanten Parteien im Kieler Landtag angesprochen. Auch die Piraten-Partei, in Person Herrn Dr. Breyer und das im März 2015. Auf Nachfrage unsererseits kam dann im September eine Antwort, welche aber nicht auf unsere Fragestellungen einging. Eine weitere durch uns wiederholte Fragestellung blieb im Kern unbeantwortet. Wir haben dann den Kontakt eingestellt, weil die Piraten offensichtlich mit internen Querelen derart beschäftigt sind, so dass keine Zeit für Anliegen aus der Bevölkerung übrig bleibt.

Auszug aus unserer Mail an Dr. Breyer von den Piraten vom 11. 10. 2015:

Von: ascheberg-mobil
An: Dr. Breyer
Wir wollten von Ihnen wissen, ob Sie unser Anliegen unterstützen. Dazu haben wir noch immer keine eindeutige Rückmeldung seit unserer Anfrage vom 03. März 2015 erhalten.
Es wäre sehr schön, wenn wir dazu jetzt eine Antwort erhalten. Weiterhin würden wir es sehr begrüßen, dass wenn Sie uns unterstützen wollen, dies mit Taten untermauern und uns entsprechend und zeitnah über ihre Aktivitäten informieren.

Anderenfalls haben wir auch gar kein Problem damit, wenn Sie uns und den Anliegern an der betroffenen Bahnstrecke Ihre Unterstützung verweigern. Wir wollen nur jetzt Ihre Haltung und anstehende Taten zum Thema erfahren und ob auch Sie den Fahrplan Takte separat  mit unterstützen.

Mit freundlichen Grüßen

Udo Gertler
ascheberg-mobil

Anmerkung “ascheberg-mobil”: Seit dem keine Antwort. Das war es dann wohl! Dann sollen die Piraten mit ihrem internen “Schiffe versenken” mal weitermachen, wenn die sonst nichts hinbekommen.

Im September 2015 hatte Frau Poersch als Landtagsabgeordnete für unseren Wahlkreis zu einer Informations- und Findungsveranstaltung eingeladen. Unser Bürgermeister wollte uns von ascheberg-mobil dafür als Unterstützung und Sachverstand für diese Diskussion dabei haben und lud uns ein ihn zu begleiten.
Wir wurden dann von Frau Poersch mit dem Hinweis ausgeladen, als dass es sich um eine SPD interne Veranstaltung mit allen SPD Bürgermeistern und Kommunalpolitikern an der Bahnstrecke Kiel-Lübeck für einen Meinungsaustausch handelt. Insofern wäre es keine Ausladung.

Unsere Meinung dazu:
Es war eine Ausladung. Warum wird überhaupt eine solche Veranstaltung mit mindestens 2 Jahren Verspätung und wenn ohne die Bürgermeister anderer Parteien, oder parteilosen Bürgermeistern nebst Gefolge abgehalten. Die hätten ja sicherlich auch eine Meinung dazu gehabt.
Außerdem hatte man sich ja parteiübergreifend auf das Konzept “Takte separat” geeinigt, welches ja auch von dem eingesetzten Gutachter empfohlen wurde. Warum dann jetzt so eine Veranstaltung?
Und warum darf sich ein Bürgermeister keine Sachkenntnis in Personen als Argumentationshilfe mitnehmen? Herr Dr. Nägele wurde ja auch eingeladen und Dr. Nägele ist ja als Verfechter jenes Fahrplanes bekannt, gegen den sich ja der derzeit geballte Wiederstand formiert hat. Schließlich ist ferner zu erwarten, dass Dr. Nägele sein abgelehntes Konzept in dieser Runde argumentativ entsprechend verteidigt. Wie sollen dann die eingeladenen nur SPD Bürgermeister und Kommunalpolitiker ohne ausreichendes Fach- und Hintergrundwissen dagegenhalten?
Ein ganz schlechter Stil wie wir finden. Wir sind sehr für Transparenz. Hatten uns die Parteien ja auch mal zugesagt.

Eigentlich wollte man ja bis spätestens Ende 2015 in der Sache entschieden haben. Jetzt haben wir 2016, aber die Angelegenheit läuft ja erst seit 2008. Da sind wir mal gespannt, ob denn die Nachfolgeregierung aus den Oppositionen ab 2017 die Kurve kriegt.

Fehlt jetzt nur noch, dass man von Seite der SPD nicht mit der Bezeichnung des parteiübergreifenden, auserkorenen und vom Gutachter favorisierten Fahrplan “Busche II Takte separat” einverstanden ist, weil aus der Bezeichnung der Urheber herauszulesen ist. Der ist nämlich zu nächster Nähe von Bündnis 90 die Grünen einzuordnen und das könnte der SPD sauer aufstoßen. Warum eigentlich? Die SPD hätte ja auch ihre eigenen klugen Köpfe so vorhanden mobilisieren können, hätte aber viel zu lange an dem unsäglichen, von allen Seiten kritisierten Konzept festgehalten, bis der Zug abgefahren war. Wenn denn dann eine andere Partei Ihre bisherige, falsche Einschätzung revidiert und ein besseres Konzept vorstellt, ist das doch lobenswert! Wie fast immer fällt man aber reflexartig in den alten Trott, in dem man etwas Gutes ablehnt, nur weil es von einer anderen Partei erdacht wurde.
Das fehlt dann jetzt noch.

Anfang Dezember 2015 sind wir zu einem Treffen von den Aktiven der Ostholsteinbahn (http:/www.ostholsteinbahn.de) eingeladen worden. Wir haben uns dann mit den weiteren Gruppierungen die ebenfalls eingeladen waren ausgetauscht. Das hat den großen Vorteil, dass man viele weitere Details erfährt und die Informationen entsprechend sortieren und einordnen kann. “Geschichtenerzähler”, oder die, welche eventuell gerne mal versuchen gegeneinander auszuspielen, haben es natürlich dann sehr schwer und das ist gut. Diese Treffen sollen fortgesetzt und ein interner Austausch über aktuell stattfindende Begebenheiten untereinander ausgetauscht werden.

Am 16. Januar 2016 hat Dr. Nägele in Plön über 3600 Unterschriften von Bürgern für die wieder in Betrieb zu nehmen gewünschte Bahnstrecke Plön-Ascheberg-Neumünster entgegen genommen. Leider war die Uhrzeit um 09:30 Uhr nicht gerade Arbeitnehmerfreundlich. Ging wohl aber nicht anders. Ich habe mir für den Zeitraum frei genommen und die Zeit nachgearbeitet.
Dr. Nägele teilte den Versammelten mit, dass er sich sehr über das Engagement der Bürger und den Aktiven freut. Und er wünscht sich, dass die Bürger noch viel mehr aktiv werden und die Politik mit guten Ideen inspirieren. Und ab 2017 wird man dann dieses Anliegen der Bürger mal mit in die Planung nehmen!?
Das sollte doch schon 2010 geschehen!

Das lassen wir denn jetzt mal unkommentiert!
Wir hoffen aber, dass die dann sehr wahrscheinlich regierende, derzeitige Opposition von CDU und FDP sich des Themas annehmen, bevor die Strecke total verkommt. Obwohl, dem haben sich diese Parteien vorher ja auch beharrlich hier und in unserer Angelegenheit verweigert. Und das noch wesentlich penetrant sturer.
Was bleibt denn dann noch? Ein nach Bedarf mit Fachleuten besetztes Bürgerparlament? Bestimmt nicht schlechter.

Bis hier hin unsere Informationen an unsere Mitstreiter/innen und denen, die uns nicht so mögen.

Team ascheberg-mobil

Rüdiger Sack
Hendrik Oehler
Udo Gertler

06.01.2016 Veranstaltungsaufruf zur Wiedereröffnung der Bahnstrecke Ascheberg Neumünster
Von: Martin Schlünß www.schienenbusse.de
An: Alle Mitbürger
Sehr geehrte Damen und Herren,

über 3.600 Unterschriften zeugen davon, dass die Region um die Holsteinseen zwischen Kiel, Neumünster, Bad Segeberg und Plöne einer deutlichen Verbesserung der öffentlichen Verkehrsanbindung bedarf. Diesen Hilferuf der Bürger der Region wird Staatssekretär Frank Nägele am 06.01.2016 in den Räumlichkeiten der Touristinformation im Bahnhof Plön in Empfang nehmen.

Folgendes Programm ist dabei vorgesehen:

09.30 Uhr Begrüßung:
Hierzu wurde der Bürgermeister der Stadt Plön Herr Jens Paustian um ein paar Grußworte gebeten

09.40 Uhr Besichtigung des Knotens Plön:
Züge und Busse treffen sich regelmäßig am Bahnhof. Ein Vorbild für die Region

09.50 Uhr Einführung in die Thematik durch Herrn Martin Schlünß:
Mit Besichtigung der Ausstellung "Schienenbusse - Zukunft ist JETZT"

10.00 Uhr Übergabe der Unterschriften für eine grenzenlose Mobilität von Herrn Martin Schlünß an Herrn Staatssekretär Frank Nägele

10.10 Uhr Diskussion mit OpenEnd
Hierzu werden leckere Kleinigkeiten und Getränke gereicht

Bitte merken Sie sich diesen Termin schon heute vor. Gerne dürfen Sie diese Nachricht auch weitergeben.

Auch wenn Sie spontan kommen werden, sind sie herzlichst willkommen. Eine Rückmeldung an uns jedoch erleichtert die Planung der Veranstaltungsräume der Touristinformation Plön.

Ich wünsche Ihnen aber jetzt erstmal ein schönes Weihnachtsfest und einen Guten Rutsch in das neue Jahr.

Mit freundlichen Grüßen


Martin Schlünß

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www.schienenbusse.de

Martin Schlünß
Seestraße 4
24601 Wankendorf

mobil@schienenbusse.de
Telefon 0176-23415418
10.12.2015 Weihnachtsgruß vom Team Ascheberg-Mobil

Liebe Mitstreiterinnen, liebe Mitstreiter!
es gibt Neuigkeiten, die sich zugegebenermaßen wie ein Weihnachtsmärchen anhören, jedoch den Tatsachen entsprechen. Fast nicht zu glauben, aber es ist wahr. Der nachstehende Artikel von Bündis 90/ die Grünen beweist, das Politiker eben doch Fehler einsehen können wenn sie wollen und dann auch noch eine entsprechende Korrektur vornehmen. Da können sich SPD und die CDU samt FDP eine große Scheibe davon abschneiden. Aber die wollen ja nicht, zumindest bis jetzt. Mal sehen ob sich da jetzt auch was regt. Können wir dann ja auch bekannt machen.
Was die ersten Absätze des Schreibens angeht: Wir meinen, dass man durchaus vorher hätte wissen können und müssen, dass man das Umland nicht auf Kosten der Metropolen und größere Städtede abhängen darf. Der verabschiedete Landesentwicklungsplan steht dem nämlich entgegen. Wir haben es gewusst!
Die letzten 6 Absätze und besonders der vorletzte Absatz haben es aber in sich und wir von “ascheberg-mobil” stehen dahinter.
Wir hoffen nicht, sondern wir erwarten jetzt, dass der angedachte Fahrplan JETZT und nicht später umgesetzt wird und das noch vor der nächsten Landtagswahl, da wir die bisherigen „Spielchen“ der vergangenen Wahlen nicht mehr mitmachen werden.
Apropos Spielchen. Dazu werden wir noch in einer gesonderten Info-Mail informieren, welche dann die „Verhaltensweisen” einiger dann namentlich genannter Politiker/innen aus unserem Landtag in dieser Sache offenlegt.

Wir wünschen Ihnen und Euch eine frohe und besinnliche Weihnachtszeit und ein gutes, erfolgreiches, besonders aber mit Gesundheit gesegnetes 2016 im Halbstundentakt mit der Bahn!!!!

Hendrik Oehler, Rüdiger Sack und Udo Gertler

01.12.2015 Stellungnahme Grüne Landtagsfraktion

Die Schienenstrecke Kiel – Lübeck ist die wichtigste Verbindung innerhalb des Landes Schleswig-Holstein. Sie befand sich schon seit Jahrzehnten in einem ständigen Fluss der Weiterentwicklung. Von anfangs einzelnen Zügen über die Einführung des Stundentaktes 1991 und den Ergänzungen durch zusätzliche Pendelzüge an den Enden der Strecke in den Großstädten Kiel und Lübeck. 2010 wurden dann diese zusätzlichen Pendelzüge zu einer zweiten, stündlich verkehrenden Strecke verbunden und die eigentliche Linie durch das Auslassen von einzelnen Halten (Elmschenhagen, Ascheberg, Pönitz und Pansdorf) beschleunigt. Diese Entwicklung ist grundsätzlich positiv zu bewerten, auch wenn es in bedauerlichen Einzelfällen, zu denen Ascheberg zu zählen ist, zu Reduzierungen des Angebotes auf einen reinen Stundentakt gekommen ist.

Zusammen mit der Vertaktung 1991 wurden erstmals in Schleswig-Holstein verschiedene Linien in Knoten zusammengefasst. Lübeck war als Knoten zur vollen Stunde schon immer dabei. Kiel hingegen nicht. An diesem Manko kranken bis heute viele Verbindungen. So verliert man von Flensburg kommend auch heute noch praktisch eine halbe Stunde warten, bis man Richtung Lübeck weiterkommt. Auch von Husum aus kommend stellte sich das bis 2010 nicht besser dar.

Der Doppelknoten Kiel & Lübeck jeweils zur vollen Stunde folgt dem Prinzip des Integralen Taktfahrplans. Daraus folgte die Forderung Kiel – Lübeck stündlich in unter einer Stunde zu fahren, was zu dem heute als Referenzfahrplan bekanntem Fahrplanmodell führte. Dieses wurde über Regierungen hinweg seit rund 15 Jahren als Ziel verfolgt und dementsprechend in die Strecke investiert. Wir Grüne haben dieses immer mitgetragen.

Inzwischen wurde der konkrete Fahrplan minutenscharf diskutiert. Dabei kamen immer deutlicher Zweifel auf, ob die Priorisierung der Anschlüsse dieser Knoten und der schnellen Fahrt im Stundentakt zulasten der Erschließung des Raumes zwischen den Großstädten sinnvoll ist.

Wir Grüne haben diese Kritik aufgegriffen und uns dafür eingesetzt, verschiedene Fahrpläne in ihren Eigenschaften und Auswirkungen miteinander verglichen werden. Darunter auch einer der Interessenvertretung Ascheberg, was ich sehr begrüße. Sowohl die Verfahrensweise als auch das Ergebnis ist, worauf wir ebenfalls großen Wert legen, öffentlich. Ich freue mich dabei besonders nicht nur über die Beteiligung kommunaler Vertreter sondern insbesondere von ehrenamtlich engagierten Bürgern.

Das Ergebnis der Potentialanalyse von ITP ist mehr als eindeutig. Der Fahrplan „Takte separat“ ist in allen vier Kategorien (Verkehrsaufkommen, -leistung, CO2-Vermeidung und Summe der Zeitersparnis für Reisende) haushoch überlegen.

Zeitersparnis für Reisende haushoch überlegen.

Fahrplnmodelle Nutzer Nutzumg CO2 Ersparnis Fahrzeitersparniss
[Personen/Tag] [Personenkilometer/Tag] Tonnen/Jahr 1000 Stunden/Jahr
Referenzfahrplan 260 22,2 -1090 -151
DB-Erweiterung 470 27,8 -1360 -183
1/2 Stunden für alle 700 18,7 -920 -55
Takte separate 1100 36,1 -1770 -217

Abb.1: Zusammenfassung der Kennzahlen der in der Potenzialstudie untersuchten Fahrpläne, ITP 2015

Für uns Grüne ist das Ergebnis eindeutig ein Signal, dass wir die bisherige Politik überdenken müssen.

Die Mobilität auf der Schiene wird immer wichtiger. Für immer mehr Menschen wird der Zug die Grundlage der Fortbewegung. Zudem wirkt eine gute Zugverbindung zwischen Städten und dem Umland auch der Landflucht entgegen. Deshalb ist es zusätzlich wichtig, dass eine Weiterentwicklung der Strecke auch weiterhin möglich wird. Auch hier setzt der bisherige „Referenzfahrplan“ enge Grenzen, während „Takte separat“ auch weiterhin das Ziel verfolgt, die beiden Großstädte in unter einer Stunde zu verbinden. Das dann aber halbstündlich und somit doppelt so oft wie bisher geplant.

Wir Grüne sind immer offen für eine neue Entwicklung. Selbst wenn wir dann einmal unterschiedlicher Ansicht sein sollten, ist es für uns grundlegend, dass Entscheidungen auf gleicher Datenbasis und vor allem auch für jeden nachvollziehbar gefällt werden. Insofern würde ich mich freuen, wenn auch weiterhin engagierte Bürger konstruktive Kritik üben.

Dr. Andreas Tietze, MdL

Stellv. Fraktionsvorsitzender
Wirtschafts-, Tourismus- und Verkehrspolitischer Sprecher

Mitglied des Wirtschaftsausschusses und Mitglied des Sozialausschusses
Bündnis 90/Die Grünen
im Schleswig-Holsteinischen Landtag

27.07.2015 Die Stadt Preetz,die Grünen und die und die Fahrpläne

Am 02. Juli 2015 fand unter der Leitung der Grünen Preetz eine Veranstaltung Namens
Weichenstellung für Preetz- Chancen für den Bahnverkehr statt.
Leider plädierten die Grünen wie auch Plön nur für Ihre Stadt, nicht aber wie wir von
www.ascheberg-mobil.de für die ganze Region. Es mutete so an wie: mein Haus, mein Auto, mein Vorgarten, mein Vorteil!
Gleich zu Anfang der Veranstaltung wurde aus der Zuhörerschaft die Frage gestellt, ob es denn nicht besser wäre, wenn alle Städte und Gemeinden an der betroffenen Bahnstrecke gemeinsam auftreten würden, da dann auch die Schlagkraft entsprechend stärker wäre. Diese Aussage wurde von der gesamten Zuhörerschaft mit lang anhaltenden Applaus unterstützt.
Henning von Schöning als Mitglied im Haupt- und Finanzausschuss sowie im Hoch- und Tiefbauausschuss der Stadt Preetz, relativierte dann meine hier zu Beginn gemachte Aussage und erklärte der Zuhörerschaft, dass der Einladungsflyer an die Preetzer Bürger gerichtet war. Daher auch die explizite Nennung der Stadt Preetz. Er sei aber sehr glücklich über den Kontakt zu ascheberg-mobil und hob die bisher gute Zusammenarbeit hervor. Das finden wir auch und hoffen, dass denn jetzt auch wirklich gemeinsam für unser aller Anliegen gearbeitet wird.

Dr. Andreas Tietze als Landtagsabgeordneter und verkehrspolitischer Sprecher der Grünen betonte dann sehr deutlich und mehrfach hervor, das nur ein gemeinsames Vorgehen in dieser Sache Erfolg verspricht. Auch hob Herr Dr. Tietze all die Argumente vor, welche in der Vergangenheit von sehr vielen Bahnfahrern und denen die es gerne werden möchten und diese Argumente auf unserer Plattform www.ascheberg-mobil.de veröffentlicht haben. So z.B. dass es unerheblich ist, wenn der Zug etwas länger auf der Gesamtstrecke unterwegs ist, dafür dann aber alle halbe Stunde an möglichst jedem Bahnhof an der Strecke hält. Das Herr Dr. Tietze dies so übernommen hat, finden wir sehr lobens- und bemerkenswert, da ja gerade die Grünen den eigentlich bisher geplanten Fahrplan zusammen mit der SPD ausgeheckt haben. Wenn ein Politiker einen Fehler einsieht
( auch wenn es der Fehler von Vorgängern war) und sich dann auch derart massiv wie auf dieser Veranstaltung für eine Veränderung hin zum Fahrplankonzept „Busche II / separat“ ausspricht, dann ruft das unseren größten Respekt hervor! Von solchen Politikern brauchen wir mehr.
Apropos Fahrplan Busche II / separat. Diesen Fahrplan gibt es in seinem Grundkonzept schon seit
20 Jahren und wurde von Herrn Dipl.-Inform. Peter Knoke aus Plön entwickelt. Guter Mann!

Herr Dr. Busche ( Mitarbeiter bei den Grünen), schon mal Fahrplanentwickler für Pro Bahn und auch sonst sehr aktiv in diesen Disziplinen, hat dann jetzt diesen Fahrplan – welcher von dem Gutachter als ein sehr guter Fahrplan betitelt wurde – auf den heutigen Stand angehübscht und aktuell umgestaltet.
Gleiches hat er mit dem von ascheberg-mobil entwickelten Fahrplan (Halbstundentakt für Alle) gemacht. Der ist nämlich fast identisch mit dem Fahrplan NurNahverkehr+ von Herrn Dr. Busche.
Unterschied ist, dass die Knoten (Treffpunkte der Züge) in den großen Städten erhalten bleiben, in dem er einige Minuten verschoben hat.
Dieser Fahrplan ist übrigens eine sehr gute Alternative zu dem Fahrplan Busche II / separat, falls der auf Grund zu hoher Kosten nicht umgesetzt werden sollte ( siehe unser Statement vom 10.07.2015 auf unserer Plattform unter „willkommen“

Zitat von Herrn Karl-Martin Hentschel, Dipl. Mathematiker und Autor
von 2000 bis 2005 und 2006 bis 2009 Vorsitzender der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Landtag von Schleswig-Holstein.
Zitat vom: 24.03.2013 auf unsere Anfrage hin.
Aus meiner Sicht erscheint mir die Antwort der LVS logisch wenn auch für die beiden benachteiligten Halte Ascheberg und Pönitz sehr unbefriedigend. Insbesondere scheint es mir logisch, dass es endlich eine schnelle Verbindung zwischen Lübeck und Kiel geben muss, die den Stundentakt herstellt und die Anschlüsse in beiden Städten gewährleistet.
Zitat Ende.
Da braucht es dann auch keine von der Politik eingesetzte Kommission um herauszufinden, warum die Bürger mehr und mehr Politikverdrossen sind. Aber auf die Idee die Bürger zu fragen kommt Politiker/in nicht. Da wird viel lieber eine aus Politikern gebildete Kommission gebildet, die müssen es ja wissen.
Da sind uns Politiker wie der Herr Dr. Tietze doch sehr viel lieber!


Das Team von Ascheberg-mobil

10.07.2015 Offener-Brief-von-Ascheberg-Mobil

Liebe Mitstreiterinnen, liebe Mitstreiter

es sind nur noch 5 Monate, dann ist das 2 „Jubiläumsjahr“ seit dem Besuch von Staatssekretär Dr. Nägele um. Seit dem hat sich weiter niemand aus der Politik zum Thema uns gegenüber gemeldet.
Auch der angekündigte Termin zur geplanten Gutachtervorstellung im März 2015 fand nicht statt. Der fand nun Anfang Juni 2015 in Kiel statt. Dazu hatte man dem Gutachter von der nah-sh, ehemals LVS aber leider nicht den zusätzlichen Fahrplan „Nur Nahverkehr +“ zur Begutachtung übermittelt, obwohl es so besprochen wurde. Es scheint sich zu bestätigen, dass in Deutschland nichts mehr funktioniert, nicht einmal die korrekte Übermittlung eines Fahrplanes.
Dafür hat hat der Gutachter dann aber transparent und nachvollziehbar das erläutert, was ihm an Unterlagen vorlag.
Den zusätzlichen zu übermittelnden Fahrplan „Nur Nahverkehr +“ haben wir jetzt mit unserem Kommentar dazu an den Gutachter versendet. Das sollte die nah-sh auf Grund unseres neuerlichen Auftrages eigentlich übernehmen, wir haben es aber wegen „klappt nicht“ selber gemacht. Nun liegt es wieder beim Gutachter und wartet auf Erledigung.

Der Gutachtertermin Anfang Juni 2015 war sehr aufschlussreich. Es wurde ein Fahrplan mit dem Namen „Busche II-Takte separat“ favorisiert. Alle weiteren Fahrpläne als nur bedingt oder nicht tauglich verworfen. Allerdings lag dem Gutachter der Fahrplan „ Nur Nahverkehr +“ ja gar nicht zur Begutachtung vor. Der garantiert nämlich einen echten Halbstundentakt und erhält Plön, Preetz und Eutin den Knotenpunkt. Das tat der dem Gutachter übermittelte Fahrplan nicht. Deshalb ist der dann auch durchgefallen. Ebenso hätte dann aber auch der geplante Fahrplan der nah-sh durchfallen müssen, jener also, der eigentlich ausgeführt werden sollte, denn danach wären die Knoten in den besagten Städten ebenfalls hinfällig gewesen. Leider wurde nicht explizit darauf hingewiesen.
Busche „II-Takte separat“ ist laut Gutachter ein richtig guter Fahrplan, der 2018 eingeführt werden könnte. Ja, Er könnte, wenn sicherlich nicht viel zu teuer! Es müssten erhebliche Baumaßnahmen, mit den dann zwangsläufigen Begleitkosten stattfinden. Da das Land aber sowieso kein Geld hat, nie welches hatte, keines bekommen wird und auch sonst nicht auf einen grünen Zweig kommen wird, bleibt der „Busche II-Takte separat“ Wunschdenken. Apropos grüner Zweig, es sei denn, die Grünen im Landtag machen für diese Variante richtig Dampf. Da aber die auch schon im Establishment angekommen sind, wird auch das wohl nur Wunschdenken bleiben.

Ganz anders da der Fahrplan „Nur Nahverkehr +“. Jener Fahrplan der dem Gutachter (absichtlich?) nicht übermittelt wurde. Der ist ohne zusätzliche Kosten mach- und fahrbar! Den idealen Fahrplan für Alle gibt es nicht. Diese Binsenweisheit haben schon mehrere Fachleute vorgebracht. Der
„Nur Nahverkehr +“ braucht auf der Gesamtstrecke Kiel-Lübeck eine längere Fahrzeit, fährt aber dafür echte alle halbe Stunde, hält an fast jedem Bahnhof und bringt dadurch erheblichen Fahrgastzuwachs und somit auch richtig Geld in die Kasse, kostet aber nicht mehr Geld als jetzt schon, erhält die so wichtigen Knoten, (weshalb der Plöner Bürgermeister uns Ascheberger ja abhängen wollte, (siehe Bericht am 28.02.2015 in ascheberg-mobil) und braucht nicht mehr Züge als jetzt auch und etliches mehr.
In Anbetracht der Tatsache, dass sich alle auf unserer Seite zu Wort gemeldeten Leute für einen Halbstundentakt ausgesprochen haben und man dafür auch eine längere Fahrzeit auf der Gesamtstrecke akzeptiert, wäre der „Nur Nahverkehr + „ bis zu dem vom Himmel fallenden Geldsegen des Landes für den „Busche II-Takte separat“ eine richtig gute Übergangslösung.

Als Anlage haben wir diesem Schreiben zur Transparenz die Gutachterauswertung und unseren Kommentar in Ampelfarben und in Tabellenform beigefügt. Rot ist schlecht, Grün ist gut.
(Würde ich mir von „den Grünen“ auch erhoffen, derzeit aber nicht wirklich behaupten.) (Persönliche Anmerkung Udo Gertler)

Udo Gertler
Hendrik Oehler
Rüdiger Sack

Kommentar zum Gutachten
Auswertung des Gutachtens "Potentialanalyse Kiel - Lübeck vom 16.06.2015"
durch die Bürgerplattform "ascheberg-mobil"
Stand 16.06.2015
Bewertungskriterien Fahrplanmodelle
  aktueller Fahrplan Referenzfahrplan 2018 (LVS) Halb für alle (ascheberg-mobil) NurNahverkehr +
(Halb für alle mit Kreuzung
Preetz/Plön/Eutin)
Busche II
Fahrzeiten Kiel-Lübeck
Zug1/Zug2
1h08 / 1h28 0h57 / 1h22 1h17 / 1h17 1h19 / 1h19 1h04 / 1h12
Abfahrtzeiten Kiel - Lübeck Minute 44 / 04 Minute 01 / 12
(35 nach Preetz)
Minute 04 / 34 Minute 10 / 40 Minute 48 / 18
(02 / 32 nach Preetz)
Abfahrtszeiten Lübeck - Kiel Minute 06 / 27 Minute 00 / 23 Minute 11 / 41 Minute 03 / 33 Minute ?? / ??
gleichmäßige Taktung ungleichmäßig durch
unterschiedliche Abfahrtzeiten
sehr ungleichmäßig durch
unterschiedliche Abfahrtszeiten
gleichmäßig gleichmäßig gleichmäßig
Halbstündliche Bedienung
aller Bahnhöfe
nein nein ja nein
(Pansdorf u. Elmschenhagen
fehlt 2. Bahnsteig)
nein
Zugkreuzungen (Elmschenhagen) / Preetz /
Plön / Eutin / (Pansdorf)
(Elmschenhagen) / (Ascheberg) /
Malente / (Pönitz)
Raisdorf / Ascheberg /
Malente / Pönitz
(Elmschenhagen) / Preetz /
Plön / Eutin / (Pansdorf)
Preetz /
Plön / Eutin / Pansdorf
  Ist Zahlen heute Nachfrageänderung durch Fahrplan
In Personenfahrten pro Tag In Personenfahrten pro Tag
(Prozentuale Veränderung)
In Personenfahrten pro Tag
(Prozentuale Veränderung)
Annahme wie bei Halb für alle
In Personenfahrten pro Tag
(Prozentuale Veränderung)
In Personenfahrten pro Tag
(Prozentuale Veränderung)
Kiel - Raisdorf 733 -11 (-2%) +35 (+5%) +35 (+5%) -11 (-2%)
Kiel - Preetz 1334 -93 (-7%) +/-0 (+/-0%) +/-0 (+/-0%) +280 (+21%)
Kiel - Ascheberg 166 +21 (+13%) +124 (+75%) +124 (+75%) +171 (+103%)
Kiel - Plön 649 +120 (+19%) +51 (+8%) +51 (+8%) +175 (+27%)
Kiel - Lübeck 424 +62 (+15%) +7 (+2%) +7 (+2%) +74 (+18%)
Gesamtverkehr 8986 +259 (+3%) +697 (+8%) +697 (+8%) +1103 (+12%)
Personenkilometer / Tag1) 273500km 295700km 292200km 292200km
(Minus Gewinn Elmschenhagen-
Pansdorf)
309600km
Zugkilometer am Tag auf der
gesamten Stecke2)
4hx2x81km + 15hx4x81km
=
5508km
4hx2x81km + 15hx4x81km
+ 15hx2x30km =
6408km
4hx2x81km + 15hx4x81km
=
5508km
4hx2x81km + 15hx4x81km
=
5508km
4hx2x81km + 15hx4x81km
+ 15hx4x30km =
7308km
Effizienzfaktor:
Personenkilometer / Zugkilometer
50 46 53 53 42
Fahrzeug und Personalbedarf 7 Züge 6 Züge 6 Züge 6 Züge 8 Züge
Zusätzlicher Aufwand Infrastruktur keiner keiner keiner keiner Weichen + Wendegleis
in Preetz
Möglicher Realisierungszeitpunkt 2015 2018 2018 2018 Planung und Bau
/2018 +X
1) Personenkilometer pro Tag gesamt aus dem Gutachten
2) Annahme für alle Fahrplanmodelle:
    5-6 Uhr 1 Zug pro Stunde und Richtung
    6-21 Uhr alle Züge pro Stunde und Richtung
    21-24 Uhr 1 Zug pro Stunde und Richtung
    Strecke Kiel-Lübeck 81km
    Strecke Kiel-Preetz 15km
Link zur Potenzialanalyse Kiel - Lübeck

Die nah.sh stellt auf Ihrer Internetseite Informationen zu Streckenausbau Kiel – Lübeck zur Verfügung.
Link (extern zuhttp://www.nah.sh/projekte/kiel-luebeck/) zu dem Gutachten Potenzialanalyse

Bahnkonzept für Halbstunden-Takt ("NurNahverkehr+")

Das Fahrplankonzept “NurNahverkehr+” ist eine Weiterentwicklung des
Fahrplankonzepts “Halb für alle”.
Bei “NurNahverkehr+” liegen die Zugkreuzungen in den Städten Preetz, Plön und Eutin. Das ist diesen Gemeinden für ihren Stadtbusbetrieb wichtig.
Zum selber ausdrucken und und zum verteilen Link (intern): zum Bahnkonzept NurNahverkehr+

Bahnkonzept von Ascheberg-mobil für Halbstunden-Takt ("Halb für alle")

Das neue von ascheberg-mobil entwickelt Fahrplankonzept für einen echten Halbstunden Takt für alle Bahnhöfe an der Strecke Kiel-Lübeck.
Zum selber ausdrucken und und zum verteilen Link (intern): zum Flyer Bahnkonzept Halbstunden-Takt für alle

28.02.2015-Zum Bericht „ Plädoyer für den Interimsfahrplan“ im Reporter vom 18. Februar 2015

Mit Verwunderung haben wir Aktive von www.ascheberg-mobil.de die Aussage von Bürgermeister Paustian, begleitet von Bürgermeister Menzel aus Ascheberg zur Kenntnis genommen, dass der derzeitige Fahrplan der Bahn auf der Strecke Kiel-Lübeck als endgültige Lösung wünschenswert sein sollte.

Die Bürgermeister von Ascheberg, Preetz und Plön hatten sich auf einen von ascheberg-mobil ausgearbeiteten und einen weiteren Alternativ-Fahrplan geeinigt und auch daran mitgearbeitet. Beide Fahrpläne wurden der NAH – SH übergeben und über das Verkehrsministerium Ende 2014 einem Gutachter gegenüber zur Prüfung in Auftrag gegeben. Beide Fahrpläne werden allen auf der genannten Strecke zu bedienenden Haltepunkte in einem echten Halbstundentakt gerecht und ermöglichen ihn auch mit den verbundenen Vorteilen. Zu dem wird sogar die zukunftsorientierte Möglichkeit einer Verbindung nach Neumünster geschaffen. Das Gutachten ist in Arbeit und soll nach Auskunft der NAH – SH im März 2015 zu einer ersten Erörterung aller Beteiligten vorliegen, also auch den genannten Bürgermeistern und den Initiatoren von ascheberg – mobil.

Der in dem Bericht des Reporter vom 18. Februar 2015 genannte Peter Stoltenberg von Bündnis 90/ die Grünen, hatte sich in der 7 Kalenderwoche diesen Jahres bei Herrn Gertler von
ascheberg – mobil telefonisch gemeldet und sich über die Situation der betroffenen Bahnstrecke kundig gemacht und wurde dazu auch auf die Inhalte/ Berichte unserer Internetseite verwiesen.

Sollte es hier also im Hintergrund Gespräche gegeben haben, welche den jetzt verlautbarten Inhalt für das Plädoyer des jetzigen Interimsfahrplan wie auch immer rechtfertigen soll, so sind uns von ascheberg – mobil und den Bahnnutzern dieser Strecke diese Gründe nicht mitgeteilt worden, obwohl genau in diesem Bezug ein enger und zeitnaher, so wie ein gegenseitiger Informationsaustausch stattfinden sollte. Zumindest war das mal die einhellige Aussage der Bürgermeister gegenüber ascheberg – mobil.

Wer sich ausgiebig und unabhängig informieren möchte, kann das bisherige Geschehen unter

www.ascheberg-mobil.de nachlesen. Da kommen nämlich alle zu Wort, auch unsere Kontrahenten!

Wir von ascheberg-mobil leben den zugesagten Informationsaustausch, andere reden offensichtlich nur davon.

Ihr Team von ascheberg – mobil
Udo Gertler
Hendrik Oehler
Rüdiger Sack

21.12.2014-Präsentation-Gutachter für die Strecke Kiel - Lübeck

Wie wir ja allmählich alle lernen, ist Transparenz und das nachvollziehbare Handeln aller Beteiligten für den Erfolg einer Bürgerbeteiligung von elementarer Bedeutung.
Aus diesem Grund lest bitte den unterhalb stehenden Text.
Hier versucht der Gutachter seine Vorgehensweise zu erklären.

Link (intern): zur Präsentation der Vorgehensweise des Gutachters für die Strecke Kiel – Lübeck

14.12.2014-Offener-Brief-von Ascheberg-Mobil

Sehr geehrte Mitstreiter und Mitstreiterinnen, sehr geehrte Damen und Herren,

für den 25. November 2014 wurde auch uns von Ascheberg-mobil eine Einladung der Nah- SH ( ehemals LVS, das Kind hat einen neuen Namen bekommen, die Ideen sind weitestgehend gleich geblieben) für eine Gesprächsrunde mit dem bereits angekündigten Gutachter ausgesprochen.
Weitere Eingeladene kamen aus Preetz, Plön, Raisdorf / Schwentinental, Malente Eutin, Pönitz und Pansdorf. ( hoffe niemanden vergessen zu haben)

Anfänglich war die Veranstaltung unter anderen Terminen auf den 11. November 2014 geplant und damit rein zufällig auf das einjährige „Jubiläum“ seit der Bürgeranhörung in Ascheberg mit Herrn Dr. Nägele und unserem Ansinnen in dieser Sache seit 2008.
Die Zeit rauscht doch wie ein Zug an einem vorbei.

Eine einleitende Vorstellung und Einführung in die 2. Ausbaustufe durch die Nah-SH brauchten wir uns denn dann aber durch unsere Intervention glücklicherweise nicht mehr anhören.
Gerade die damalige LVS hatte in der Vergangenheit Ihre Rechtfertigungen für eben diese Ausbaustufe allen betroffenen Gemeinden und Gremien zur Genüge vorgestellt.
Der Inhalt war erschöpflich bekannt. Wir hatten allen Eingeladenen empfohlen, dass wem der Inhalt nicht bekannt sein sollte, man es entsprechend auf www.ascheberg-mobil.de nachlesen könne, ohne das sich alle anderen Personen das Bekannte wiederum und erneut anhören müssen.

Dadurch hatten wir mehr Zeit für Diskussion und Fragestellungen gegenüber dem Gutachter Herrn Schäfer und allen Teilnehmenden.

Die Graphiken des Gutachters zeigten ja bereits die positiven Effekte des
Halbstundentaktes, die u.E. die der schnelleren Verbindung deutlich
überwiegen werden.
Gerade die beiden großen werden Städte mehr davon profitieren, wenn sie zweimal pro Stunde miteinander verbunden werden, als nur einmal etwas schneller.
Schließlich hört man nur den Protest des ländlichen Raumes, nicht aber die schweigenden Nutznießer der Städte Kiel und Lübeck.

Das Gutachten soll ca. im März 2015 vorliegen. dann soll es noch einen weiteren Erörterungstermin mit allen bereits zuvor eingeladenen Personen geben. Hier werden wir dann nochmals Gelegenheit zu Verbesserungsvorschlägen haben.
Endgültig soll dann das Gutachten so ca. im Juni 2015 sein.

Da haben wir dann doch mal die große Hoffnung, dass wir mit dem Fahrplanwechsel zum Winter 2015 / 2016 endlich einen Halbstundentakt in beide Richtungen haben.
Warum diese Hoffnung? Dazu vorgestellt, einige interessante Zitate des Gutachters während der Veranstaltung:

- Taktverdichtungen sind ein geeignetes Mittel Nachfrage zu generieren“
- Fahren sie (zwei Züge) kurz hintereinander wirkt das wie ein Stundentakt“
( Anmerkung: Dieser Umstand ist bei dem LVS-Plan für die Verbindung Kiel – Lübeck der Fall. Weiterhin wäre dieser Plan nicht mehr erweiterungsfähig)
- Neumünster – Ascheberg würde für den Kunden optimal sein“ ( Anmerkung: recht hat der Gutachter, das wäre dann mal wirklich einen Meilenstein und nicht der, welcher von Dr. Peter-Harry Carstensen mit der derzeitigen 2. Ausbaustufe der LVS gemeint war.)
Mit freundlichen Grüßen

Udo Gertler

Team „ascheberg-mobil“


12.12.2014-Was-ist-gute-Bürgebeteiligung?

Lieber Leser
hier ein kleiner Hörtipp aus dem Radio zum Thema Bürgerbeteiligung und was alle Beteiligten falsch oder richtig machen können.

Link (extern zu http://www.deutschlandfunk.de) zu einem Radiobeitrag über gelungene und gescheiterte Bürgebeteiligungen

Gruß Hendrik Oehler
Team „ascheberg-mobil“

31.10.2014-Schreiben von der LVS
Von: LVS Schleswig-Holstein
An: ascheberg-mobil und Andere
Sehr geehrte Damen, sehr geehrte Herren,
Das Land und die Deutsche Bahn AG bauen die Strecke Kiel – Lübeck für höhere Geschwindigkeiten und kürzere Reisezeiten aus. Im Dezember 2016 soll die 2. Baustufe fertiggestellt werden.
Im Ort Ascheberg hat sich derweil eine Bürgerinitiative gegründet, denen der vorgesehen Ausbau nicht weit genug geht und die einen Halbstundentakt für Ascheberg fordern. Gleichzeitig bestehen in Plön Bedenken, hinsichtlich der veränderten Ankunftszeiten der Züge und deren Abstimmung mit dem Stadtbusverkehr, ebenso in Preetz. Aus diesem Kreis wurde der LSV daher ein alternativer Fahrplanentwurf vorgelegt, der teils gravierende Abweichungen gegenüber dem bisher vom Land nach Fertigstellung des Ausbaus geplanten Konzept beinhaltet.
Aus diesem Grunde haben wir das Gutachterbüro Intraplan beauftragt eine Potentialuntersuchung der verschiedenen im Raum stehenden Fahrplanvarianten zu unternehmen. Dazu planen wir im November ein Treffen auf Fachebene, auf der sich der Gutachter vorstellen wird und uns seine Vorgehensweise für derartige Untersuchungen erläutert will. Zu dieser Veranstaltung möchten wir die an der Strecke liegenden Kommunen und die Initiative Aschberg-Mobil einladen.
Zur Abstimmung des Termins werden wir eine Doodle-Umfrage starten. Dazu erhalten Sie eine zweite Mail mit einem Zugang zur Doodle-Webseite. Dort bitten wir Sie Ihre Verfügbarkeiten zu markieren, damit wir einen für viel/alle passenden Termin finden. Falls Sie selber nicht zu dieser Veranstaltung kommen wollen, oder einer Ihrer Kollegen/Kolleginnen für dieses Thema zuständig ist, bitte ich Sie mir dieses mitzuteilen bzw. den noch folgenden Link zur Doodle-Umfrage entsprechend weiterzuleiten.
Mit freundlichen Grüßen
Jochen Kiphard
LVS Schleswig-Holstein
Fahrplan & Fahrzeuge
Raiffeisenstraße 1, 24103 Kiel
Tel.: 0431/66019-17
e-mail: j.kiphard@lvs-sh.de
LVS Schleswig-Holstein Landesweite Verkehrsservicegesellschaft mbH
Vorsitzende des Aufsichtsrates: Staatssekretär Dr. Frank Nägele
Geschäftsführer: Bernhard Wewers
12.08.2014-Schreiben an LVS
Von: ascheberg-mobil
An: Herr Kiphard (LVS) und Herr Reestorff (WiMi)
Sehr geehrter Herr Kiphard , sehr geehrter Herr Reestorff,

Nach eingehender Beratung von uns Übersenden wir Ihnen unseren

Forderungskatalog für das von Ihnen in Auftrag zu gebende Gutachten.

Mit Freundlichen Grüßen

Hendrik Oehler, Udo Gertler und Rüdiger Sack

Link (intern): zum Schreiben anLVS und Wirtschafts und Verkehrsministerium Schleswig -holstein

Sehr geehrter Herr Kiphard, sehr geehrter Herr Reestorff,
wir bedanken uns für die freundliche Atmosphäre und Ihr Zuhören in unserer Angelegenheit.
Erstmals hatten wir den Eindruck, dass man uns wirklich zuhört und entgegenkommendes Agieren
signalisiert. Dementsprechend hoffen wir doch sehr, hier nicht enttäuscht zu werden. Wie gesagt,
wir befinden uns in einem Wettstreit um die beste Ausgestaltung des Zugangebotes für unsere
Region. Entsprechende Entwürfe liegen vor.
Die von Ihnen zur Verfügung gestellten Zahlen der automatischen Türzähler und der
Abrechnungsstelle des SH Tarif sind aktueller, jedoch lückenhaft. Die Reisewege der
Fernreisenden, wichtig für Planung der Umstiege, die Nutzung von DB-eigenen Tarifen wie SHTicket und anderer Fahrkarten bleiben im Dunkel. Wir benötigen für eine sachgerechte Diskussion
Zahlen, Fakten und Rohdaten für die gesamte, geplante Strecke und aller Fahrgäste sowie der
potentiellen Neukunden von der Straße, so wie es von Dr. Nägele und Herrn Wewers uns gegenüber
am 16.06.2014 zugesagt wurde. Wo steigen wie viele Menschen ein und aus und wohin fahren sie.
Sollten diese Zahlen nicht vorhanden und erheb bar sein, muss zumindest deutlich sein, mit welchen
Annahmen und deren Begründungen ggf. Hochrechnungen durchgeführt werden.
Bereits bei der Anhörung im Plöner Kreistag am 16.06.2014 waren wir über die Aussage von Dr.
Nägele erstaunt, dass die Datenerhebungen, mit denen geplant wurde, 10 Jahre alt sind. Noch mehr
in Erstaunen hat uns versetzt, dass Ihnen ansonsten keine weiteren Zahlen und Daten für die
Planung vorgelegen haben. Anders ausgedrückt, man hatte lediglich die Strategie, die Strecke KielLübeck in unter 60 Minuten zu bewältigen und alle entstehenden Nachteile für die Regionen damit
in Kauf zu nehmen. Eine lediglich politische Entscheidung also; und keine zukunftsweisende und
Ihrem Landesentwicklungsplan geschuldete zudem.
Daher ist es verwunderlich, dass erst jetzt ein entsprechendes Gutachten vergeben werden soll.
Umso wichtiger ist es, dieses sorgfältig zu planen, da sonst der Eindruck entstehen könnte, dass
damit nur Zeit gewonnen und die „schlechte Nachricht“ dem Gutachter zugeschoben werden soll.
Dabei ist zu berücksichtigen, dass nicht bloß mit der „richtigen“ Fragestellung dem Gutachter
gegenüber schon das gewünschte Ergebnis im Sinne der jetzigen Planung erreicht wird. Dieses
würde lediglich für Zündstoff in der politischen Diskussion im der Einführung des neuen Fahrplans
folgenden Landtagswahlkampf führen.
Wir freuen uns daher sehr über Ihre Zusage uns gegenüber, unsere speziellen Fragewünsche und
Ausgestaltung des Gutachtens mit zu übernehmen. Wie gesagt, wir hatten erstmals einen wirklich
positiven Eindruck bei einem mit der LVS geführten Gespräch und hoffen entsprechend nicht
enttäuscht zu werden!
In diesem Sinne stehen nun hier im Nachgang, unsere auch das Gutachten betreffende Fragen und
Ausgestaltungen dazu, sowie weitere, ebenfalls zu berücksichtigende Anmerkungen, welche Sie uns
zu berücksichtigen, ebenfalls freundlicherweise am 14.07.2014 zugesagt hatten. Wir gehen davon
aus, dass diese in einem Gremium wie z.B. einem Steuerungskreis mit den Gutachtern und uns
besprochen werden. Bitte nennen Sie uns den Zeitplan für die Vorbereitung, Erstellung und
Auswertung des Gutachtens.
Entwurfskonzept Gutachten Kiel –Lübeck
Wir gehen davon aus, dass das Gutachten wie folgt strukturiert wird und folgende Punkte untersucht
werden:
01. Darstellung der Randbedingungen der Strecke Kiel – Lübeck mit Anschlussstrecken, auch wenn
sie z.Zt. nicht betrieben werden sollten.
02. Darstellung der prinzipiellen Entwicklung der Fahrpläne der letzten 25 Jahre sowohl
hinsichtlich der Bedienungsfrequenz als auch der zeitlichen Lage
03. Darstellung der Reisenden Mengen zwischen allen Stationen für Schiene, Bus und Pkw unter
nachvollziehbarer Benennung der Datengrundlage
04. Ausarbeitung folgender Punkte der verschiedenen Fahrplanvarianten
a) Matrix der Fahrzeiten zwischen allen Stationen
b) Matrix der Reisezeiten zwischen allen Stationen unter Berücksichtigung der
durchschnittlichen Wartezeit auf den nächsten Zug
c) Anschlüsse an die Busse in Preetz, Plön und Eutin
d) Matrix der zu erwartenden Reisendenzahlen
e) Nötige Änderungen und Anschlussmöglichkeiten bei Umsetzung folgender Maßnahmen
des LNVP:
I) Stadtregionalbahn Kiel
II) Reaktivierung der Schienenstrecke Neumünster – Plön bei einer Ankunft bzw.
Abfahrt in Plön zur halben Stunde
III) Reaktivierung der Schienenstrecke Neumünster – Plön bei einer Ankunft bzw.
Abfahrt in Plön zur vollen Stunde
IV) Realisierung einer Regio-S-Bahn Lübeck
f) Nötige Änderungen bei Einführung einer zweiten schnellen Verbindung Kiel – Lübeck
g) Verbesserungsmöglichkeiten durch Zweigleisabschnitte zwischen Kiel und Preetz
05. Berechnung des betrieblichen Aufwandes bei Betrieb mit je einem Triebwagen pro Fahrt
06. Darstellung der Verkehrsmengen in den einzelnen Abschnitten
07. Berechnung des betrieblichen Aufwandes als Reaktion auf benötigte Mehrkapazität zwischen
Preetz und Kiel
08. Berechnung der Einnahmen unter Berücksichtigung der Reiseweiten und der
entfernungsabhängigen Fahrpreisdegression
09. Darstellung der Kreuzungen und deren Anfälligkeit gegen Verspätungsübertragung
10. Aufzeigen möglicher Maßnahmen zur Verbesserung der Pünktlichkeit
11. Darstellung der Weiterentwicklungsmöglichkeiten der Fahrplanentwürfe.
1 2 3 4 5 6 7
(siehe obenTabelle in PDF Datei: Schreiben anLVS und Wirtschafts und Verkehrsministerium Schleswig -holstein



Ascheberg den 05.08.2014
Vielen Dank im Voraus
Mit freundlichen Grüßen
Udo Gertler, Hendrik Oehler, Rüdiger Sack und alle Unterstützer von Ascheberg-Mobil
PS.: Senden Sie uns bitte Ihren Gutachterauftrag in Gänze zu, damit es nicht zu Missverständnissen
kommt. Teilen Sie uns bitte außerdem mit bis wann das Gutachten vorliegen wird.

Kommentar zur Anhörung im Kreistag am 16.06.2014

Kommentar zur Anhörung im Kreistag am 16.06.2014

Wie auf der Versammlung “Wie bleibt Ascheberg mobil” in Ascheberg am 27. Mai 2014 erwähnt, wurden wir zum 16.Juni 2014 zu einer Anhörung in den Kreistag in Plön eingeladen.
5 ganze Minuten hatten die einzelnen Sprecher/innen Zeit, Ihre Anliegen vorzubringen. Den LVS-Vertretern wurden dazu 15 Minuten zugestanden. Da hatten die Kreistagsabgeordneten schon einmal die Gelegenheit, sich einmal wirklich umfänglich zu informieren und dann so etwas.

Unserer Meinung nach hätte es genau anders herum sein müssen. Dies deshalb, da die LVS ja schon in der Vergangenheit fast das Gleiche in Preetz, Plön und anderen Örtlichkeiten schon vorgestellt hatte. Zudem wurde das derzeitige Konzept von LVS und Verkehrsministerium ebenfalls bei jeder Gelegenheit in der Presse verbreitet. Und das, obwohl man unserer Region gegenüber Gesprächsbereitschaft für Verbesserungen in diesem Konzept zu gesagt hatte. Ein wirklich mieser Stil!
An dieser Stelle sei erwähnt, dass die Landrätin – weil verhindert – nicht anwesend war.

Trotz aller Umstände sind wir darüber nicht unglücklich. Immerhin haben wir eine Einladung erhalten.

Im Großen und Ganzen konnten wir in der extrem kurzen Zeit unser Anliegen für die Region deutlich machen. Die anschließende Diskussion tat ihr übriges.
Es machte den Eindruck, dass unsere Vertreter/innen im Kreis sehr wohl verstanden haben. Bleibt nun zu hoffen, dass dann auch mit dem nötigen Nachdruck das eigentlich die gesamte Region zufrieden stellende, von Herrn Dr. Nägele so genannte “Busche Konzept” Anwendung findet.
Das ist auch die Forderung aller Akteure in der gesamten Region! Weiterhin bleibt zu hoffen, dass die gesamte Region zusammen steht, sich nicht mit einzelnen, besonderen Verbesserungen auseinanderdividieren lässt, sondern gemeinsam das bessere Konzept für die Region durchsetzen.

Dafür streiten wir seit 2008! Und wir werden nicht klein bei geben! Nach der Wahl ist vor der Wahl .
An dieser Stelle sei erwähnt, dass sich die Bürgermeister von Plön, Preetz und Ascheberg nach unserem Gefühl sehr für Ascheberg und die Region einsetzen, hier im Besonderen Herr Menzel.
Dafür sagen wir zum jetzigen Zeitpunkt Danke und hoffen, dass es so bleibt, wir keinen Grund zum “Meckern” bekommen.

Im Nachgang finden Sie unser Schreiben an das Verkehrsministerium, LVS, und zur Kenntnis an die Landtagsabgeordnete der SPD Frau Poersch, so wie den Bürgermeistern von Preetz, Plön und Ascheberg.

Sehr geehrter Herr Dr. Nägele, sehr geehrter Herr Wevers,
wir bedanken uns für Ihre Teilnahme an der Anhörung im Kreistag am 16.06.2014 und freuen uns über Ihre Zusage, nun doch ein Entgegenkommen zu den Alternativfahrplänen vornehmen zu wollen. Hier die von Ihnen erwähnten “Busche-Pläne”. Anmerken möchten wir an dieser Stelle, dass wir die Information erhalten haben, dass dieser in Plön vorgestellte Fahrplan günstiger als das LVS Konzept ist, demnach nicht 1,5 Millionen Euro teurer. Hier wird es noch Klärungsbedarf geben. Es wird daher sicherlich förderlich sein, wenn Herr Dr. Busche bei den zukünftigen Treffen zugegen ist. Auch hier wird noch zu klären sein, warum Dr. Busche trotz Einladung vom Kreis Plön nicht teilnehmen konnte oder durfte.

Wie schon von uns gefordert und vorgelebt. Wir befinden uns in einem Wettstreit um das beste Konzept für unsere gesamte Region. Aus Preetz und von uns sind dazu Vorschläge eingereicht worden. Sie Dr. Nägele sagten, dass Sie sich das Konzept von den Schweizern geliehen haben. Geliehenes kann man nicht nur, man sollte es zurückgeben, wenn ausgebraucht, wenn das  “Geliehene” für unsere Region so nicht 1 zu 1 umsetzbar ist. Und das ist es nicht! Wir bitten um Rückgabe und um eine Erarbeitung eines für unsere Region tauglichen Konzeptes, welches auf Grundlage mit dem  vorliegenden “Busche-Plan-Konzept” optimiert werden kann.

Hierzu ein Zitat aus dem Internetauftritt Ihres Ministeriums:

Zahlen und Fakten zum Öffentlichen Personen-Nahverkehr Wettbewerb

Eine leistungsfähige Nahverkehrsinfrastruktur ist Voraussetzung für eine nachhaltige Entwicklung der Region. Die Landesregierung hat dazu ein umfangreiches Wettbewerbskonzept entwickelt. Damit sollen Anreize für eine stetige Modernisierung des öffentlichen Nahverkehrs gesetzt werden. In den vergangenen Jahren ist es mit diesem Konzept gelungen, trotz massiver Einsparungen den öffentlichen Nahverkehr attraktiver zu machen.

Zitat Ende.

Unsere Anmerkung: Sie handeln Ihren eigenen Leitsätzen entgegen.

Ebenfalls erfreut sind wir über Ihre Zusage, uns die neuen, von Ihnen aufbereiteten Datenerhebungen zukommen zu lassen, da Ihre bisherigen Daten, mit denen Sie gearbeitet haben, offensichtlich nicht auf dem neuesten Stand sind. Diesbezüglich möchten wir, wie auch schon von Herrn Oehler auf der Versammlung angemerkt, um die zusätzliche Übersendung der entsprechenden Rohdaten bitten.

Weiterhin hofft die gesamte Region darauf, dass die Inhalte des LNVP und des Landesentwicklungsplanes, weswegen sicherlich etliche Bürger/ innen die SPD unterstützt haben, (zumindest für mich trifft dies zu) dann auch bitte für unsere Region Anwendung findet. Ansonsten werden diese eigentlich guten Werke als das übliche, nichtssagende und schlichtweg gelogene Wahlkampfgetöse der SPD  im Vorfeld verkommen und Sie nebst Minister verfolgen.

Für die von Ihnen in nächster Zeit angebotenen Treffen für die Optimierung der bekannten Alternativfahrpläne zu dem der LVS, stehen wir gerne zur Verfügung. Wir bitten jedoch darum, unsere Arbeitszeitsituation bei der Termin- und Zeitplanung zu berücksichtigen.

Mit freundlichen Grüßen
Hendrik Oehler, Rüdiger Sack, Udo Gertler

Nachlese zur Info Veranstaltung vom 27. Mai

Eine kleine erste Nachlese zur Info Veranstaltung vom 27. Mai

Wir bedanken uns sehr herlich für die rege Teilnahme bei allen Besucherinnen und Besuchern der Veranstaltung: wie bleibt Ascheberg mobil.

Genau darauf sind wir angewiesen. Ohne Ihre zahlreiche Unterstützung erreichen wir ansonsten nichts.

Leider sind uns diese Punkte erst nach der Veranstaltung eingefallen. Aber damit sie nicht in Vergessenheit geraten, hier mal eine kleine Punktesammlung:

27 Mai 2014 um 19:00 Uhr Info Veranstaltung im Landgasthof Langenrade

Einladung


„Der neue Landesnahverkehrsplan kommt: Wie bleibt Ascheberg mobil?

- Informationen von Verkehrsstaatssekretär Dr. Frank Nägele“

Sehr geehrte Frau Ladwig,

sehr geehrter Herr Bürgermeister,

Sehr geehrter Damen und Herren,

Wir halten Wort!

In der Veranstaltung „Wird Ascheberg abgehängt“ im November des vergangenen Jahres hatte Verkehrsstaatssekretär Dr. Frank Nägele versprochen, mit der Region im Gespräch zu bleiben. Ich freue mich dass Dr. Frank Nägele, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Technologie des Landes Schleswig-Holstein
am 27. Mai 2014 um 19 Uhr
im Landgasthof Langenrade
Langenrade 37, 24326 Ascheberg
zu Gast sein wird.
„Der neue Landesnahverkehrsplan kommt: Wie bleibt Ascheberg mobil? – Informationen von Verkehrsstaatssekretär Dr. Frank Nägele“
Mit Herrn Dr. Nägele und Ihnen diskutieren:
Bernhard Wewers, Geschäftsführer der Landesweiten Verkehrsservicegesellschaft (LVS)
Andreas Scheiner, Prokurist und Betriebsleiter der Verkehrsbetriebe Kreis Plön GmbH (VKP),
Udo Gertler, „Ascheberg mobil“ (angefragt)
Die SPD Ascheberg und ich freuen uns auf Sie!
Ihre
Regina Poersch
Landtagsabgeordnete für den
Wahlkreis 17 Plön-Süd/Eutin
Die Einladung kann gern an Interessierte weitergeleitet werden.
Mit freundlichen Grüßen
i.A.
Gerda Petrich

Regina Poersch
Mitglied des Schleswig-Holsteinischen Landtages
Wahlkreisbüro Eutin
Lübecker Straße 6
23701 Eutin
Telefon 04521 / 830458
Wahlkreisbüro Plön
Gartenstraße 1
24306 Plön
Telefon 04522 – 3127

Richtigstellung von ascheberg-mobil gegenüber PRO BAHN
Von: Stefan Barkleit PRO BAHN e.V.
An: ascheberg-mobil
Sehr geehrter Gertler,
im Schreiben der Initiative „Ascheberg Mobil“ vom 05. Mai diesen Jahres an Verkehrsstaatssekretär Dr. Frank Nägele heißt es unter anderem:
„Sehr geehrter Dr. Nägele, die von Ihnen favorisierte Fahrplanvariante wurde bereits von uns in der Vergangenheit in Bezug einer Tauglichkeit widerlegt. Auch von Seitens von Pro Bahn wird Ihre Variante als die schlechteste aller bisher bekannten Alternativen bezeichnet.“
Dazu stellt der Vorstand des PRO BAHN-Landesverbandes Schleswig-Holstein/ Hamburg fest: Der Vorstand des PRO BAHN-Landesverbandes Schleswig-Holstein/ Hamburg hat zu keinem Zeitpunkt die Variante von Land und LVS als die> schlechteste aller bisher bekannten Alternativen bezeichnet.> Wir bitten Sie daher, diese Aussage im Schreiben der Initiative „Ascheberg Mobil“ an Verkehrsstaatssekretär Dr. Frank Nägele sowohl gegenüber Verkehrsstaatssekretär Dr. Frank Nägele als auch auf der Website der Initiative „Ascheberg Mobil“ richtig zustellen. Vielen Dank im Voraus. Beste Grüße
Stefan Barkleit
PRO BAHN e.V.
Landesvorsitzender Schleswig-Holstein/ Hamburg

05.05.2014-Schreiben-an-Dr.Nägele
Von: ascheberg-mobil
An: Dr. Nägele WIMI SH
Sehr geehrter Herr Dr. Nägele,
die von Ihnen favorisierte Fahrplanvariante wurde bereits von uns in der Vergangenheit in
Bezug einer Tauglichkeit widerlegt. Auch von Seitens von Pro Bahn wird Ihre Variante als
die schlechteste aller bisher bekannten Alternativen bezeichnet.
Insofern betrachten wir es als müßig, im Einzelnen auf die von Ihnen vorgebrachten, Ihr
Konzept verteidigende Argumente zu Ihrer geplanten Variante nochmals und erneut
einzugehen.
Insbesondere ist Ihre Aussage, dass unser Vorschlag nur Vorteile für Ascheberg bietet,
absolut und im Detail falsch. Im Gegenteil, alle anderen Haltepunkte profitieren an
unserem Vorschlag. Dies beweist auch die Ihnen zugegangene farbige Vergleichstabelle.
Dort sind die Vorschläge aus Ihrem Haus fast vollständig mit rot unterlegt, was mit
untauglich gleichzusetzen ist. Unser Vorschlag hingegen bewegt sich weitestgehend im
grünen Bereich.
Im Übrigen hatten wir Ihnen einen Wettbewerb um die besten Ideen angeboten. Dieser
wurde bisher aus Ihrem Hause nicht angenommen. Warum nicht? Kommt niemand aus
Ihrem Hause auf bessere Ideen?
Ihr Team unter Ihnen hat sich in das bekannte, Ihnen zuzuordnenden und untaugliche
Konzept verrannt, obwohl es bessere Möglichkeiten gibt, wie wir auch unter Beweis
gestellt haben.
Ihr Konzept ist wegen 10 eingesparter Minuten auf der Gesamtstrecke Kiel-Lübeck
inakzeptabel, wenn dadurch auf die Bahn angewiesene Haltepunkte zukünftig nicht mehr
bedient werden, Fahrgäste abgehängt und ignoriert werden.
Gerade jetzt wird von einem Koordinator für die Baumaßnahme an der A7 in Richtung
Hamburg der Umstieg auf die Bahn empfohlen. Wie denn wohl, wenn der Zug nicht hält?
Sie muten mit Ihrem Konzept eine Zeitverschlechterung von z.B. in unserem Fall von bis zu
2 Stunden zu, weil der Zug uns und Andere auch nicht mit nimmt. Propagieren aber auf der
anderen Seite eine Zeiteinsparung von 10 Minuten?!?!?! Ihr geplantes Vorhaben ist und
bleibt Fahrgastfeindlich und untauglich in jeder Hinsicht. Auch dies wurde bereits
bewiesen.
Weiterhin haben Sie unseren Fragenkatalog noch immer nicht voll anfänglich
beantwortet. Deshalb stellen wir die noch nicht beantworteten Fragen erneut und
bestehen auf eine Beantwortung bis zum 13.05.2014. Seit unserer letzten Anfrage bestand
Zeit genug, unsere Fragen zu beantworten. Die Antworten müssten Ihnen im übrigen
bereits vorliegen, da diese Antworten Grundbestandteil einer Planung sind und demnach ja
erhoben sein müssten.
Die noch unbeantworteten Fragen:
Frage 3) Wie ist Ihr Konzept mit dem Kreis Plön bzw. den betroffenen Gemeinden
abgestimmt?
Frage 4) Wie hoch sind die Kosten für Ihr Konzept und wer bezahlt dieses?
c) für zusätzliche Busverbindung Ascheberg – Preetz.
b) für zusätzliche Busverbindung Plön – Preetz
(Diesen Gedanken haben die Herren der LVS in die Welt gesetzt, um Ascheberg und
Plön bzw. Preetz besser mit den Schulen und Arbeitsplätzen zu vernetzen).
Frage 5) Konkrete Zahlen der heutigen Verkehrsströme
a) Fahrgastzahlen auf den Streckenabschnitten zwischen den Bahnhöfen.
b) Fahrgast Ein- und Ausstiege an den Bahnhöfen.
c) Zwischen welchen Bahnhöfen fahren wie viele Fahrgäste.
Frage 6) Projektionszahlen für Ihr Verkehrskonzept
a) Fahrgastzahlen auf den Streckenabschnitten zwischen den Bahnhöfen.
b) Fahrgast Ein- und Ausstiege an den Bahnhöfen.
c) Zwischen welchen Bahnhöfen fahren wie viele Fahrgäste.
Zu Frage 5) und 6):
Sie haben uns leider nur sehr grobe Grafiken bzw. Diagramme geliefert, aus den nur bedingt
Detailinformationen zu generieren sind.
Wir hätten doch gerne konkrete Zahlen mit Quellenangabe für eine Überprüfung.
Fragen einfügen
Mit freundliche Grüßen aus dem Team ascheberg-mobil
Hendrik Oehler, Rüdiger Sack, Udo Gertler
16.04.2014-Antwort von Dr. Nägele

Link (intern): zum Antwortschreiben von Dr. Nägele Wirtschafts und Verkehrsministerium Schleswig -holstein

Link (intern): zum Antwortschreiben von Dr. Nägele Wirtschafts und Verkehrsministerium Schleswig -Holstein Anlage Darstellung der LVS

16.03.2014 Bahnkonzept von Ascheberg-mobil für Halbstunden-Takt

Das neue von ascheberg-mobil entwickelt Fahrplankonzept für einen echten Halbstunden Takt für alle Bahnhöfe an der Strecke Kiel-Lübeck.
Zum selber ausdrucken und und zum verteilen Link (intern): zum Flyer Bahnkonzept Halbstunden-Takt für alle

16.03.2014 Schreiben an Staatssekretär Dr. Frank Nägele
Von: Von: ascheberg-mobil
An: Dr. Nägele
Betr. : Bürgeranhörung in Ascheberg am 27. Mai um 19:00 mit Herrn Dr. Nägele, Herrn Wewers und Frau Poersch.
Dieses Schreiben geht außerdem an Herrn Minister Meyer, Herrn Wewers und Frau Poersch und wird auf der Internetseite von ascheberg-mobil.de veröffentlicht.
Sehr geehrter Herr Dr. Nägele,
erstmal vielen Dank das auch Sie sich mal wieder unseren Bürgern stellen wollen.
Wir hatten allerdings schon Mitte Januar mit Ihren konkreten Vorschlägen für die Verbesserung des ÖPNV im Großraum Ascheberg gerechnet, wie von Ihnen zugesagt.
Das Schreiben von Frau Böttcher kann ich nur damit entschuldigen, dass Sie wenig Zeit hatten. Der nicht näher beschriebene Vorschlag, Ascheberg mit dem BUS nach Preetz anzubinden ist unserer Meinung nach aus Geografischen- und Kosten- Gründen nicht realisierbar. Falls es Ihnen dennoch ernst ist, lassen Sie uns bitte Fakten für dieses Konzept zukommen.
Ich denke es geht jetzt um einen Wettstreit der besseren Ideen. Dafür müssen wir natürlich wissen was Sie wollen und wie das gehen soll. Wir sind Bürger, die sich mit dieser Materie neben der Arbeit beschäftigen. Es ist denke ich nur fair von Ihnen uns Fakten und Zahlen zu liefern. Außerdem sind wir mit unserem Konzept jetzt in Vorleistung gegangen. Wir haben uns inzwischen mit den Städten Preetz und Plön und dem Kreis Plön in Verbindung gesetzt und abgestimmt. Wie Sie hoffentlich gelesen haben, haben sich alle gegen Ihr Konzept ausgesprochen und Resolutionen an Sie geschickt. Ihre Versuche alle Beteiligten auseinander zu dividieren sind nicht sehr hilfreich:
Preetz soll einen Pendelzug nach Kiel erhalten. Konkretes Konzept und Kosten gibt es auch noch nicht. Plön und Ascheberg sollen mit dem Bus an Preetz angebunden werden. Konkretes Konzept und Kosten gibt es auch hier nicht.
Unser Konzept würde alle diese Problem lösen: Kein Pendelzug Kiel-Preetz , keine Busse Preetz-Ascheberg und Preetz-Plön. Außerdem hätte Kiel einen echten Halbstunden Takt nach Lübeck.
Ich bitte Sie eindringlich Ihr Konzept noch einmal kritisch zu hinterfragen!

Zusammenfassung:
1.) Wir haben ein Konzept geliefert. (siehe Anhang)
2.) Sie liefern uns bis zum 30.03.2014 ihr konkretes Konzept für den Bereich Preetz-Ascheberg –Plön. Dieses Konzept muss mit belastbaren Zahlen hinterlegt sein, um eine problemorientierte Diskussion zu ermöglichen. Bitte auch die Quellen der Daten angeben, um eine Überprüfung und Einordnung zu ermöglichen.
3.) Wie ist Ihr Konzept mit dem Kreis Plön bzw. mit den betroffenen Gemeinden abgestimmt?
4.) Wie hoch sind die Kosten für Ihr Konzept und wer bezahlt diese?
a) RB : Kiel – Lübeck
b) RE : Kiel – Lübeck
c) Zusätzliche Busanbindung Ascheberg – Preetz
d) Zusätzliche Busanbindung Plön –Preetz
5.) Konkrete Zahlen der heutigen Verkehrsströme.
a) Fahrgastzahlen auf den Streckenabschnitten zwischen den Bahnhöfen.
b) Fahrgast Ein und Ausstiege an den Bahnhöfen.
c) Zwischen welchen Bahnhöfen fahren wie viele Fahrgäste.
6.) Ihre Projektionszahlen für Ihr Verkehrskonzept
a) Fahrgastzahlen auf den Streckenabschnitten zwischen den Bahnhöfen.
b) Fahrgast Ein und Ausstiege an den Bahnhöfen.
c) Zwischen welchen Bahnhöfen fahren wie viele Fahrgäste.

Mit freundlichen Grüßen
Hendrik Oehler vom Team ascheberg-mobil.de
27.02.2014 Schreiben scheberg-mobil an Dr Nägele
Von: ascheberg-mobil
An: Dr. Nägele
Sehr geehrte Frau Böttcher,

wir können uns Ihre Mail nur damit erklären, dass Sie etwas falsch verstanden haben müssen. Mit keinem Wort wurde uns eine isolierte Verbesserung des Busverkehres gegenüber unserer eigentlichen Forderung zugesagt. Wäre dem so gewesen, wäre Dr. Nägele neben unserem, auch der explodierende Protest aller Zuhörer sicher gewesen.
Mit keinem Wort wurde die von Ihnen übermittelte, verbesserte Bus-Zusage erwähnt.
Im Gegenteil! Wir haben ganz klar gesagt, dass das Schnell-Langsam-Konzept gekippt werden muss. Dem ist nicht widersprochen worden. Dr. Nägele hat uns zugesagt, sich für unser Anliegen einzusetzen. Dieses ist und war der Halbstundentakt auch in Ascheberg. Wir werten diese Antwort als eine ungeheure Zumutung.

Wie soll denn wohl eine solche Busverbindung aussehen? Will man die Preetzer und Ascheberger + Umland alle halbe Stunde nach Plön fahren, damit man dann alle halbe Stunde mit der Bahn fahren kann?
So, genau so müsste es dann stattfinden, steht aber wirtschaftlich in keinem Verhältnis. Und Plön? Wie sollen die Plöner, oder alle pendelnden Fahrgäste von Plön alle halbe Stunde nach Ascheberg und Preetz kommen?
Die angekündigte, eventuell verbesserte Busverbindung ist doch überhaupt nicht durchdacht worden und auch gar nicht möglich! Wie kann man einen solchen Unsinn auch nur ankündigen?

Für eine Anbindung per Bus kämen nur zwei Möglichkeiten in Frage, die beide äußerst unsinnig sind.
1. Eine Abfahrt des Busses in Plön kurz nach Ankunft des RE aus Kiel.
2. Eine Abfahrt des Busses in Preetz kurz nach Abfahrt des dort endenden Pendelzuges

Im Falle des ersten Ansatzes käme der Bus aber zeitgleich in Ascheberg an, wie die reguläre RB aus Kiel, wodurch sich sein Zweck, eine zweite Fahrtmöglichkeit zu bieten, von selbst erübrigt hätte. Zudem tut sich die Frage auf, wie dieses tariflich in den Griff zu bekommen sein soll.

Im Falle des zweiten Ansatzes würde der Bus über die Dörfer fahrend so lange benötigen, dass er ebenfalls praktisch zeitgleich in Ascheberg ankommen würde. Dieser Ansatz wäre zudem auch extrem teuer, da dieser Bus zusätzlich neu verkehren müsste.

Beide Ansätze führen also zu keiner Lösung und können es auch gar nicht. Dieses liegt an der straßenseitig schlechten Anbindung Aschebergs, die sich auch nicht verbessern lässt. Dieses Problemes, so sagte man uns, wäre man sich auch erst vor Ort bewusst geworden.

Es kann nicht sein, dass wegen 100.000 Fahrgästen 200.000 Fahrgäste auf das Abstellgleis verbannt werden und dieses nur wegen einer Fahrtzeitverkürzung von 10 Minuten auf der gesamten Strecke Kiel-Lübeck.

Hierzu empfehlen wir Ihnen mindestens zwei " Betroffenen-Schreiben" vom 13.11.2013 und vom 03.12.2013 auf unserer Internetseite unter Protokolle dokumentiert. Ich würde an dieser Stelle sowieso das Studium unserer Internetseite empfehlen, da dies offensichtlich bisher nicht stattgefunden hat. Wenn doch, bedeutet dies nichts anderes, dass die Landesregierung die Anliegen von Plön, Preetz, Ascheberg und Umland auf Kosten von Ihnen privilegierten Fahrgästen völlig ignoriert werden.
Zwischenzeitlich findet eine enge Zusammenarbeit zwischen Plön, Preetz,den Plöner Kreistag und Ascheberg statt. Wir werden Ihre Nachricht und unsere Stellungnahme zu Ihrem Schreiben an die genannten Stellen weiterleiten.

Unsere weitergehende Vermutung in Bezug der langen Bearbeitungsdauer unserer Anfrage vom 24. Januar 2014 liegt sicherlich nicht nur an den vielen " Baustellen" im Bereich Verkehrsplanungen.
Wir liegen sicherlich nicht falsch, wenn man diese Zeit benötigte, um sich mit der LVS und wohl noch anderen Stellen bei Ihnen im Hause einig zu werden, dass man das geplante Konzept auf Biegen und Brechen durchziehen will. Sie koppeln sehenden Auges die Landbevölkerung ab, um eine gegenüber Preetz, Plön, Ascheberg und Umland kleine Fahrgastzahl privilegiert von A nach Z zu transportieren und nehmen in Kauf, eine Vielzahl von auf die Bahn angewiesenen Fahrgästen zwischen A und Z auszuklammern.

Unser jetzt auf Sie zukommender, geballter Protest in Form von Gegenwehr wird Ihnen nunmehr sicher sein!
Das Bisherige war da nur ein „ Aufwärmprozess“.
Unsere in Arbeit befindliche Antwort werden wir an den uns zwischenzeitlich vorliegenden E-Mail-Verteiler - welcher derzeit täglich wächst - im gesamten Ascheberger Umland, Plön, Preetz und unserer Internetseite weiterleiten. Da können sich dann die nicht nur 1300 dokumentierten Protestunterschriften der Ascheberger ein Bild von dieser unfassbaren Farce machen, sondern auch die Bürger aus Preetz, Plön und dem Ascheberger Umland.

Zusammengefasst könnte man sagen:
Der Berg kreiste und gebar eine tote Maus!


Mit freundlichen Grüßen aus unserem ascheberg-mobil Team

H. Oehler
R. Sack
U. Gertler


24.02.2014 Schreiben vom Herrn Dr. Nägele
Von: Herr Dr. Nägele
An: ascheberg-mobil
Sehr geehrter Herr Gertler,



vielen Dank für Ihre E-Mail vom 24. Januar 2014, in der Sie um eine offizielle Aussagen zum o.g. Thema gebeten. Herr Dr. Nägele hat mich gebeten, Ihnen darauf zu antworten.



Zurzeit fährt im Fahrplan stündlich ein Zug nach Lübeck und Kiel. Mit Aufnahme des neuen Betriebskonzeptes 2010 wurde zwischen Lübeck und Kiel ein zusätzlicher, zweiter Zug pro Stunde eingeführt. Dieser schnelle Zug hält nicht in Ascheberg, da die eingleisige Strecke eine exakte Begegnung der Züge in den Bahnhöfen Preetz und Plön erfordert. Bereits ein zusätzlicher Halt in Ascheberg würde das gesamte Fahrplankonzept kippen.

Herr Dr. Nägele hat am 11.11.2013 auf einer Abendveranstaltung in Ascheberg zugesagt, dass er sich für eine Verbesserung des Busangebotes einsetzen werde.

Ein Bus-Bahn-Konzept wird von der LVS entwickelt und im April gemeinsam mit der Landrätin (als kommunaler Aufgabenträger) erörtert.



Ich hoffe, dass Ihnen diese Auskünfte weiterhelfen.

Für weitere Rückfragen stehe ich gern zur Verfügung,

mit freundlichen Grüßen



Cornelia Böttcher

Referat für Öffentlichen Personennahverkehr, Eisenbahnen

18.02.2014 Reaktivierung Bahnstrecke Ascheberg - Neumünster Bericht Holsteinischer Courier

Dieses ist ein für Ascheberg-Mobil relevantes Projekt, da es einen Standortvorteil für Ascheberg bedeutetet und den Verkehrsknoten Ascheberg aufwerten würde.
Wir bitten Sie auch dieses Projekt mit Ihrer Unterschrift zu unterstützen.

Unterschriftenaktion für die Reaktivierung der Bahnstrecke Ascheberg Neumünster
Link (intern): zum Zum Artikel Unterschriften Postkarte

Link (intern): zum Zum Artikel Artikel des Hosteinischen Coourier

Dieser Artikel ist mit freundlicher Genehmigung von Frau Susanne Otto Holsteinischer Courier zur Veröffentlichung auf unserer Seite freigegeben worden.

01.02.2014 Bericht KN

Widerstand gegen Zug-Pläne
01.02.2014: Bericht Kieler Nachrichten Link (extern): zum KN Arikel



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